Traditionsgemeinschaft Bw Halle P e.V.

Unsere Veranstaltungen

Veranstaltung im DB Museum Halle (Saale)Gemeinsam mit dem DB Museum führen wir am Standort Halle (Saale) regelmäßig Veranstaltungen durch, zu denen wir Sie hiermit recht herzlich einladen.

Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Sie erreichen unser Museum vom Hauptbahnhof aus mit der S-Bahn Linie 7 (Richtung Halle-Trotha) oder mit der Straßenbahn Linie 10 (Richtung Göttinger Bogen). Steigen Sie an der „Steintorbrücke“ aus! Der Zugang zum Museum erfolgt ausschließlich über den Bahnsteig 2 der S-Bahn (Fahrtrichtung Hauptbahnhof). Parkplätze stehen leider nicht zur Verfügung.

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Das DB Museum Halle (Saale)

TraditionsgemeinschaftDer Lokschuppen IV wurde ab Juli 1990 nicht mehr für die Wartung, Reparatur und Abstellung von Betriebslokomotiven benötigt - alle Dieseltriebfahrzeuge beheimatete man zum Bw Halle G um. Es bot sich an, alle in Halle als Museumslokomotiven deklarierten Fahrzeuge im Lokschuppen IV zu konzentrieren. Nachdem im Jahr 1991 eine Dampf- Schneeschleuder und im Jahr 1992 die Schnellzuglokomotive E18 19 verkauft wurden, standen ab 1992/1993 folgende Fahrzeuge im Schuppen IV: 18 201 und Reserve- Öltender, 03 1010, 52 9900, E18 31, E11 001, E44 108, E95 02 und ein Mannschaftswagen.

Im Frühjahr 1994 belebte die neu gegründete Freizeitgruppe „Traditionsgemeinschaft Bw Halle P“ den Lokschuppen IV als ihr Vereinsdomizil. Knapp 10 Jahre später - im Juli 2003 - wurde unser Lokschuppen als Standort Halle des DB Museum Nürnberg eröffnet.

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Die Traditionsgemeinschaft

TraditionsgemeinschaftMit Ende des planmäßigen Dampflokbetriebes im Bw Halle P in den 1960er Jahren wurden auch keine neuen Dampflokomotivführer mehr ausgebildet. Die weiterhin im Bw Halle P beheimateten und betriebsfähig vorgehaltenen Dampflokomotiven 18 201 und 03 1010, sowie die historische Schnellzuglokomotive E18 31 wurden in der Folgezeit von einem relativ kleinen, ausgewählten Personenkreis als Stammpersonal gepflegt und bedient. Bis Anfang der 1990er Jahre hatte sich dieser Personalbestand infolge „Pensionierung" derart reduziert, dass ein weiterer Einsatz der Museumslokomotiven für die Zukunft in Frage stand. Es war unumgänglich, Nachwuchskräfte auszubilden. Auf die Bw-intern ausgeschriebenen Lehrgangsplätze bewarben sich zahlreiche interessierte Mitarbeiter. Im Jahr 1992 absolvierten fünf Kollegen eine Ausbildung zum Dampflokomotivführer, 1993 wurden zwei Mitarbeiter auf der Lokomotive E18 31 geschult.

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Die Modelleisenbahnanlage

ModellbahnanlageEine Gruppe unserer Traditionsgemeinschaft befasst sich seit 2019 mit dem Aufbau einer LGB-Modelleisenbahnanlage (45 mm Spurweite). Zwischenzeitlich wurden ca. 300 m Gleis und über 30 Weichen auf der 70 qm großen Anlage verbaut. Zukünftig sind der Aufbau weiterer Signale, die Gestaltung der Landschaft und die Erweiterung der Fahrzeugsammlung vorgesehen. Interessenten, die am Weiterbau der Anlage und beim Fahrbetrieb mitwirken möchten, sind gern gesehen.

Ein umfangreicher Fahrbetrieb - sehr zur Freude der jüngsten Museumsbesucher - findet i.d.R. jeden Samstag zu den Öffnungszeiten des Museums statt.

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Der Lokschuppen IV

Lokschuppen 4Unser Vereinsdomizil, der heutige Lokschuppen IV, wurde ab 1895 als Lokschuppen 6 errichtet und besaß zunächst neun Stände (heute Stand 9- 17). Als Baumaterial kamen gelbe Backsteine zum Einsatz; integrierte Zierstreifen wurden mit roten Steinen versetzt. Für das Tragewerk des flach geneigten Pappteerdaches verwendete man eine Holzfachwerkkonstruktion.

Neue und größere Lokomotiven erforderten bald eine Schuppenerweiterung. Im Jahr 1908 kamen acht Stände (heute Stand 1- 8) mit längeren Gleisen und Arbeitsgruben hinzu. Die Portale der neuen Stände wichen allerdings von der Backsteinbauweise ab. Sie sind aus genieteten Stahlträgern gefertigt. Hingegen ist die Schuppenummantelung wieder aus gelben Backsteinen. Die eingebauten Halbrundfenster sind teilweise mit roten Steinen abgesetzt. Das Dach wird traditionell mit Holzfachwerk gestützt. Des Weiteren kam es zum Einbau einer zentralen Rauchabführungsanlage, deutlich erkennbar durch zwei hohe Schornsteine.

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Das Bahnbetriebswerk

BahnbetriebswerkDie Geschichte des Bahnbetriebswerkes Halle P geht auf das Jahr 1863 zurück. Zu diesem Zeitpunkt nahm die „Werkstatt Halle" als Reparaturstelle für Eisenbahnfahrzeuge ihre Arbeit auf. Aus ihr ging später das Reichsbahnausbesserungswerk Halle hervor.

Für kleinere Instandhaltungsarbeiten unterhielt man parallel dazu eine Betriebswerkstatt, die wegen ihrer Zuordnung zum Lokomotivdienst als Ursprung der späteren Halleschen Bahnbetriebswerke zu sehen ist. Bereits 1905 erwog die „Königlich Preußische Eisenbahnverwaltung" (KPEV), die Betriebswerkstätten aus der Hauptwerkstatt auszugliedern. Für die Ausbesserung der Lokomotiven verfügte die Werkstatt zunächst über drei überdachte und zehn offene Reparaturgleise.

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