Traditionsgemeinschaft Bw Halle P e.V.

Kleinlokomotive KÖ 5142

Kleinlokomotive KÖ 5142

Zum Ende der 1920er Jahre hin stieg der Güterverkehr bei der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft rapide an. Um die Zuglokomotiven von Rangiertätigkeiten auf den Unterwegsbahnhöfen zu entlasten und damit den Güterzugverkehr zu beschleunigen, entwickelte man so genannte Kleinlokomotiven.

Ab 1929 entstanden zunächst die Kleinlokomotiven der Leistungsgruppe I mit einer Motorleistung bis 39 PS (ab 1956 bis 51 PS). Der Erfolg dieser Bauart führte ab 1933 zur Lieferung von Kleinlokomotiven mit einer Motorleistung von 40 bis 65 PS (ab 1956 bis 150 PS). Diese Lokomotiven, auch unsere Kö 5142, wurden zur Leistungsgruppe II gezählt.

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Kleinlokomotive 102 001-5

Kleinlokomotive 102 001-5Als Ersatz für die vor dem Zweiten Weltkrieg beschafften Diesel-Kleinlokomotiven  sowie der Tenderlokomotiven für den Rangierbetrieb gab die Deutsche Reichsbahn der DDR Ende der 1950er Jahre an den VEB Lokomotivbau „Karl Marx" Babelsberg den Auftrag, eine Diesellokomotive für den unteren Leistungsbereich - zwischen 150 und 180 PS - zu entwickeln.

Es entstand zunächst die Baureihe V15, in der 150 PS - Ausführung als V15.10 bezeichnet. Eine verbesserte Ausführung mit 180 PS kam als Unterbaureihe V15.20 - 21 in den Jahren 1961 bis 1963 zur Deutschen Reichsbahn, der noch eine weitere Unterbaureihe V15.22 - 23 folgte.

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Kleinlokomotive 199 004-3

Kleinlokomotive 199 004-3Im Jahr 1983 wurden im Reichsbahnausbesserungswerk Halle zwei Rangier- Diesellokomotiven vom Typ Kö II von Normalspur auf 1.000 mm umgespurt und unter Beibehaltung der Hauptbaugruppen ihrer neuen Aufgabe angepasst. Da sie ausschließlich im Rollbockverkehr eingesetzt werden sollten, wurden unter anderem die herkömmlichen Zug- und Stoßeinrichtungen durch Kuppelbäume ersetzt. Außerdem wurde eine Druckluftbremsanlage installiert.

Ab 1984 kamen die Lokomotiven auf der Industriebahn Halle zum Einsatz. Die bereits 1895 eröffnete schmalspurige Industriebahn verband damals sieben Fabriken mit der regelspurigen Hafenbahn. Sie war 1,21 km lang und führte mit ihren Gleisen in sehr engen Bögen fast durch jedes Fabriktor und teilweise sogar bis in die Produktionshallen.

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Diesellokomotive 298 161-1

Diesellokomotive 298 161-1Das Mitte der 1950er Jahre von der Deutschen Reichsbahn der DDR aufgestellte Diesellokprogramm zur Ablösung der Dampflokomotiven enthielt die V15, V60 und V180. Es fehlte jedoch eine Lok mit etwa 1.000 PS Leistung für den leichten bis mittleren Personen- und Güterzugdienst sowie den schweren Rangierdienst, die die Dampflokomotiven der Baureihen 38, 55, 57, 78 und 93 hätten ersetzen können.

Diese Lücke sollte zunächst durch Importe aus der Sowjetunion geschlossen werden. Als klar wurde, dass die Sowjetunion nicht im Stande sein würde, die Lokomotiven zu liefern, begann man 1963 mit der Entwicklung einer eigenen 1.000 PS - Diesellok, wobei möglichst viele Teile von der V180 Verwendung finden sollten.

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Diesellokomotive 112 457-7

Diesellokomotive 112 457-7 Anfang 1972 Auslieferung an DR 110 457-9, 30.03.1972 Abnahme, 15.04.1972 Indienststellung, 26.10.1972 Einbau 1200 PS Motor, 01.01.1981 Umzeichnung in 112 457-7, 01.01.1992 Umzeichnung in 202 457-8, 01.01.1994 DB AG - GB Traktion, 01.01.1998 DB AG - GB Nahverkehr, 28.06.1998 z-Stellung. 15.08.1998 Ausmusterung [Bw Leipzig Süd], 1998 an DB Museum Nürnberg, 09.1998 Leihgabe an BSW Gruppe - Historische Fahrzeuge im Betriebshof Leipzig Süd e. V., Leipzig 112 457-7 (zeitweise beschriftet als 202 897-5), 01.01.2007 Vergabe der NVR-Nummer 92 80 1202 457-8 D-DB, 17.11.2011 Leihgabe an BSW-Gruppe Traditionsgemeinschaft Bw Halle P e. V., Halle (Saale) 112 457-7

Großdiesellokomotive 228 802-5

Großdiesellokomotive 228 802-5Anfang 1970 als 118 402-7 in Dienst gestellt und Auslieferung an DR, am 24.03.1970 Übergabe ans Bw Leipzig Hbf Süd, 31.12.1980 Umbau in 118 802-8, bis 31.05.1985 im Bw Leipzig Hbf Süd, ab 01.06.1985 in Zeitz, ab 01.05.1986 im Bw Leipzig Hbf Süd, 01.01.1992 Umzeichnung in 228 802-5, ab 24.03.1993 kurzzeitig in Brandenburg, ab 30.03.1993 im Bw Leipzig Hbf Süd, ab 05.10.1993 in Brandenburg, ab 01.06.1994 im Bw Magdeburg-Rothensee, 31.10.1995 Ausmusterung, Ende 1995 an BSW-Freizeitgruppe Historische Fahrzeuge im Bw Leipzig Süd, 17.11.2011 Überführung nach Halle (Saale) Leihgabe an BSW-Gruppe Traditionsgemeinschaft Bw Halle P e. V.

Großdiesellokomotive 130 101-5

Großdiesellokomotive 130 101-5Nachdem die Deutsche Reichsbahn der DDR im Jahr 1966 erstmals Großdiesellokomotiven der Baureihe V200 aus sowjetischer Produktion erhielt, beschaffte sie ab 1970 einen zweiten Typ dieselelektrischer Lokomotiven. Diese im ukrainischen Woroschilowgrad (Lugansk) gefertigten Maschinen erhielten zunächst die Baureihenbezeichnung V300, wurden allerdings wenig später im DR-Nummernschema als Baureihe 130 geführt.

Die Lokomotiven sollten bei der Deutschen Reichsbahn im schweren Güter- sowie im hochwertigen Schnellzugverkehr eingesetzt werden und somit die Dampflokbaureihen 44, 52, 01 und 03 ersetzen. Zur Leipziger Frühjahrsmesse im März 1970 wurde die Musterlokomotive V300 001 der Öffentlichkeit präsentiert.

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Großdiesellokomotive 231 001-9

Großdiesellokomotive 231 001-9Wie die 130 101 (754 101) gehört auch die Großdiesellokomotive 131 001 zur ursprünglichen Baureihe V300, welche ab dem Jahr 1970 von der damaligen Sowjetunion an die Deutsche Reichsbahn der DDR geliefert wurde.

Da, wie schon an anderer Stelle erwähnt, die ursprünglich vorgesehene Einrichtung der Lokomotiven mit einer Zugheizeinrichtung noch nicht verwirklicht werden konnte, erhielt die DR zunächst nur Maschinen, die durch eine geänderte Getriebeübersetzung dem Güterzugdienst angepasst wurden. Die in das Nummernschema der Deutschen Reichsbahn als Baureihe 131 eingeordneten Maschinen besaßen bei gleicher Leistung von 2200 kW eine höhere Anfahrzugkraft im Vergleich zur Baureihe 130 (333 kN gegenüber 300 kN) aber mit nur 100 km/h auch eine geringere Höchstgeschwindigkeit. Die 76 gelieferten Exemplare der Baureihe 131 besaßen weder eine zentrale Energieversorgungsanlage noch eine elektrodynamische Bremse.

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Verbrennungstriebwagen 186 258-0

Verbrennungstriebwagen 186 258-0Wirtschaftliche Schwierigkeiten vielfältigster Art und die immer ernster zu nehmende Konkurrenz des Automobils hatten die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft (DRG) veranlasst, besonders auf ihren Nebenbahnen nach einer rationelleren Gestaltung des Reiseverkehrs zu suchen. Dazu war eine Vielzahl unterschiedlichster Motortriebwagen entwickelt worden. Diese Versuchsserien wurden nur in geringen Stückzahlen gebaut, wobei Bahnverwaltungen und Hersteller immer wieder Unzulänglichkeiten erkannten.

Mitte der 1930er Jahre ging die DRG daran, die gesammelten Erfahrungen in der Konstruktion eines Nebenbahn- Einheitstriebwagens zusammenzufassen. In den Jahren 1937 bis 1938 wurden die Serien VT 135 061 - 076 und VT 135 083 - 132 ausgeliefert und in Dienst gestellt.

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